Immer an der Wand entlang

Immer an der Wand entlang

Wenn man so viel um die Ohren hat und so viel auf Achse ist, dann braucht man ein Refugium, wo man die Batterien wieder aufladen kann, wo einfach häuslich alles passt. Und für mich, wie ich Euch eh schon gesagt hab, eignet sich dafür am besten mein wunderbarer, ausgebauter Dachboden. Da passe ich auch gut auf, dass aus der Wandheizung kein Wandspringbrunnen wird.

Freunde, jetzt schreib ich schon den 5. Blog. Kinder, wie die Zeit vergeht. In der Zwischenzeit hab ich „Die 39 Stufen“ im Stadttheater Klagenfurt gespielt. Wir haben in der Volksoper „Die spinnen die Römer“ von Steven Sondheim wiederaufgenommen. (Beides in der Regie von Werner Sobotka). Zwischendurch spiel ich wie der Wilde „Tralala“ mit meinem künstlerischen Partner Thomas M. Strobl. Im Moment mein absolutes künstlerisches Highlight. Übrigens zu besichtigen am 30.6. in Ritzing (Bgld.) im Tintenfassl und beim Tschauner in Wien am 8.7.2012. (Details unter tralala.cc) Und meinen Text für „Kiss me Kate“ für den Herbst hab ich auch schon (Premiere 27.10.2012 in der Wiener Volksoper).

Ein Dachboden bis zur Decke!

Also wie Ihr seht, gibt’s auch neben dem „Bloggen“ viel zu tun. Und wenn man so viel um die Ohren hat und so viel auf Achse ist, dann braucht man ein Refugium, wo man die Batterien wieder aufladen kann, wo einfach häuslich alles passt. Und für mich, wie ich Euch eh schon gesagt hab, eignet sich dafür am besten mein wunderbarer, ausgebauter Dachboden. Ich kann Euch sagen, ein großer Raum, hell, ohne Säulen, offener Blick hinauf bis zum Dachfirst, bis zur Decke. Super gedämmt, eh klar, Isofloc, das ist das Zeug (Zerschnipselte Zeitungspapierln), das in jede Ritze zwischen Dach und Innenraum eingeblasen wird, damit ja kein Fleckerl ungedämmt bleibt. In der Verarbeitung eine mehr als staubige Angelegenheit, aber im Endeffekt ganz kuschelig und eine echt gscheite Dämmlösung.

Lichtdurchflutet durch 17 (!!!) Velux Dachflächenfenster

Einfach ein Wahnsinns Raum! Wohlfühlen pur! Glaubt es mir. Nun, und wie heizt man so einen hohen schönen Raum. (Innere Lichte ca. 5 m.)? Radiatoren? Da jagst Du Wasser mit 99 Grad durch und frierst trotzdem, weils im Raum nicht mehr als 16 Grad hat. Ganz oben im letzten Dacheckerl hats dann wahrscheinlich 26 Grad. Aber wer klettert schon gern immer eine 5 Meter Leiter rauf, nur um sich dort ein bisserl aufzuwärmen?

Immer an der Wand lang!

Die Lösung heißt: Wandheizung. Rundherum nix als wie Wandheizung!
Gut, Nagel sollt man keinen einschlagen, sonst hat man auch noch einen Wandspringbrunnen, und wer will das schon.
Aber bei einer 45 Grad Dachschräge will man eh kein Bildl aufhängen.
Und es reicht eine Vorlauftemperatur von ca. 40 Grad und man hats wohlig warm.
Man glauberts nicht, aber es stimmt. Eigentlich dasselbe Prinzip wie ein Kachelofen. Einfach Strahlungswärme. Die ganze Wand strahlt. Herrlich. Zugegeben, im Sommer ists da oben schon oft brütend heiß. Aber auch das lässt sich per Wandheizung lösen. Einfach kaltes Wasser durchleiten… aber wo kriegt man bei 30 Grad Außentemperatur kaltes Wasser her?

Kühle- statt Wärmepumpe

Und jetzt kommt wieder die Wärmepumpe ins Spiel. In diesem Falle wohl eher Kühlepumpe!
Ja, Ihr ahnt bereits, was kommt: Man kann mit der Wärmepumpe auch kaltes Wasser erzeugen…. Diesmal nur das Prinzip des Kühlschranks (siehe meinen letzten Blog).
Klar, man braucht noch einen zweiten Pufferspeicher für das Kaltwasser. Aber sonst funktioniert das tadellos. Man schickt kühles Wasser durch die Wandheizung und schon ist sie eine Wandkühlung.
Aber nicht zu kaltes Wasser durchschicken, sonst gibt’s Schwitzflecken und es tropft kondenswassermäßig von den Wänden.
Für die private Schwammerlzucht ideal, aber nix für den Wohnbereich!
Aber wenn mans richtig macht, dann hat man`s im Sommer schön kühl und im Winter wohlig warm. Ideal zum Textlernen: Tralala, tralala, tralala…
Schönen Sommer, Ihr Lieben! 🙂

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