Das Spiel mit dem Feuer

Das Spiel mit dem Feuer

Freunde, Freunde, Ich hab’s wahnsinnig eilig! Also ich bin genau 3 Stunden zu Hause und muss dann gleich wieder weg. Zuerst geht’s in die Volksoper zur „Kiss me Kate“-Probe (der Blog-Titel bezieht sich aber nicht darauf…;-) Anschließend heim, schnell umgezogen und dann in die Kulisse, wo ich „Tralala“ spiele. Aber diese 3 Stunden zuhause will ich genießen und ordentlich relaxen… WIE RELAXT DENN DER STEINBÖCK…

Bitte haltet mich jetzt nur ja nicht auf. Muss zur Probe! „Kiss me Kate“ in der Volksoper. Regie macht der Bernd Mottl, Petruchio spielt der Andreas Lichtenberger und Franziska Becker ist die bezaubernde Kate. Probe bis 15.00, anschließend heim, schnell umgezogen und dann in die Kulisse. Dort spiel ich am Abend mit dem Thomas Strobl unser Programm „Tralala“ – Details unter herbertsteinboeck.com und tralala.cc

Aus Maus kaltes Haus

Also ich muss die Heizung so einstellen, dass es um 15.30 schön gemütlich warm ist, bei dem grauslichen Sauwetter will man ja ins Warme heimkommen, wenn man eh nur so kurz „Relaxationtime“ (schönes Wort, gelle?) hat. Vorher kanns ruhig ein bisserl nachtabsenkmäßig kühler sein. So, das ist mal erledigt. Und jetzt los!

Zeitsprung! Die Probe wird für uns Schauspieler früher beendet, weil noch Zeit auf der Bühne für technische Umbauten benötigt wird. Cool. 12.30 und schon Probe aus. Also schnell, nix wie heim.
Na genau. Bei mir hats genau 19°. Huschi. Huschi.
Ich weiß, ich weiß, da gibt’s ja heut schon so lässig moderne Systeme, wo man seiner Heizung via SMS Feuer unterm Hintern machen kann. Hab ich aber leider nicht… ich bin steuerungsmäßig, wie Sie aus meinen früheren Beiträgen vielleicht eh schon wissen, nicht ganz so auf dem neuesten Stand.

Heiß glüht der Höllenschlund

Aber trotzdem, ich grinse. Das wäre doch gelacht, wenn ich’s mir’s nicht trotzdem gemütlich machen könnte, bei dem nassgrauen Wetter, wo es jetzt um 13.00 Uhr schon so finster ist, wie im Sommer um 21.47 Uhr.

Ich hab ja noch meinen Kachelofen. Da werden Sie jetzt sagen: Ätschibetsch, der braucht ja frisch wieder 2 Stund, bis der warm ist. Und ich sag Ätschibetsch retour, weil ich hab in meinem Kachelofen auch einen offenen Kamin „eingebaut“… echt, das gibt’s… da schauns jetzt, gelle. Und nach 10 Minuten knistert ein Feuerchen und ich schau verträumt in die züngelnden Flammen und stelle fest, dass es mir echt gut geht!

Was man heut mit Kachelöfen schon machen kann… einfach sensationell! Man kann sie zur (unterstützenden) Warmwasserbereitung nutzen, man kann ein Pizzaöfchen einbaun (jetzt in der vorweihnachtlichen Eiskaltzeit besonders gschickt für Bratäpfel), man kann andere Räume mit Warmluft beschicken, ja es gibt sogar Systeme, wo man mit dem Kachelofen, das ganze Haus heizen kann. Sensationell.

Gesamtkunstwerk Kachelofen

Oder so wie meiner, wo Kachelofen und offener Kamin in einem sind… also systemmäßig nicht ganz in einem (es sind 2 separate Befeuerungsstellen), aber vom Optischen ein Gesamtkunstwerk. Ach ja, hab ich selber entworfen.
Da ich ja so ein Griechenlandfan bin, war die Form einer griechischen Kapelle mein optisches Vorbild. Ich wette, das können Sie auch. Fragen Sie doch einfach Ihren Hafnermeister (Arzt oder Apotheker… hihi)…Sie werden staunen, was es da alles gibt und was alles möglich ist.
Und was ich an meinem so liebe: Wenn ich weiß, ich hab heut mal einen freien Tag, dann werf ich nicht den offenen an sondern den Kachelofen, gleich in der Früh… oder noch besser am Vorabend und am nächsten Tag in der Früh noch ein paar Scheiteln drauf, schön abbrennen lassen, bis keine Flammen mehr sind sondern nur mehr Glut und dann absperren. Und dann strahlt der den ganzen Tag. Und oben drauf hat meiner so eine Kuhlenform, wo es sich herrlich drauf träumen, lesen, denken, ja auch schlafen lässt. Oder man kann sich die Decke für die Nacht schön anwärmen lassen.

Und weiter geht die wilde Jagd

So, ich muss jetzt leider wieder los, Vorstellung… eh schon wissen, das offene Feuer ist auch schon runtergebrannt, nur mehr der gusseiserne Kaminkern knackt noch strahlend vor sich hin… und jetzt bin ich ein ganz ein Schlauer: Mit einer Schaufel bugsiere ich die Glut vom offenen Kamin in den danebenliegenden Kachelofen und sperr’ ihn zu. So werden die Züge schön angewärmt und ich brauch am Abend, wenn ich den Kachelofen für den nächsten Tag beheize, nicht so viel Energie, sprich Holzscheiteln.
Ist doch ein guter Tipp, oder? Aber bitte vorsichtig, dass Ihnen nicht die Hütten abbrennt… und wenn… also ich kann nix dafür und es gilt die Unschuldsvermutung… 🙂 Tschüss Ihr Lieben!

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