Alles in trockenen Tüchern

Alles in trockenen Tüchern

Endlich is wieder a bisserl wärmer. Fühlt sich gleich gut an, gell? So, den nächsten Blog schreib ich auf der Terrasse! So schauts aus. Endlich Sonne tanken! Ja, wo sind wir stehen geblieben? Ach ja: Zusatztipps zu den Zusatztipps zum Stromsparen. Und da hab ich das letzte Mal über die artgerechte Haltung von Lebensmittel im Kühlschrank geschrieben. Und heut sollts ums artgerechte Kochen, Waschen und Trocknen gehen.

Ich sag, wann was schlecht ist

Ach ja, Nachtrag zu den Lebensmitteln: Obst und Gemüse stets getrennt im Eiskasten aufbewahren. Und Äpfel gehören am besten weit weg von anderen Öbstern, in den Keller oder in möglichst dunkle kühle Räume. Die hauen Dir sonst jedes andere Obst in der Nähe zam. Mit dem Reifegas „Ethylen“ gelingt ihnen das ganz wunderbar… will man aber nicht, oder?

So, jetzt ist aber alles über die lieben Lebensmittel gesagt. Ach ja, vielleicht doch noch ein Tipp: Wenn was abgelaufen ist, hauns es nicht gleich weg!
Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt ja nur, dass sich der Geruch, der Geschmack, sowie Nährwert, Farbe und Konsistenz des Produktes grundsätzlich nicht verändert. Bei sachgemäßer Lagerung, eh klar. Wie vom Hersteller halt vorgegeben.
Nach Ablauf dieses Datums müssen die Sachen noch lange nicht kaputt sein. Sie müssen das Produkt eben auf seine Genießbarkeit überprüfen. Schärfen Sie wieder mal Ihre Sinne: Sehen, Riechen, Schmecken… lassen wir eh sonst verkümmern!
Anders verhält es sich freilich beim Verbrauchsdatum. Das charakterisiert meist das Lebensende bei leicht verderblichen Waren. Bei Fisch, Fleisch, Wurst etc. gibt’s also kein Pardon! Weg damit, wenn der Termin abgelaufen ist!
Aber ein angestoßenes Apferl kann man schon noch verputzen, schneidens halt das braune Fleckerl einfach weg!

Eiszeit

So, für das Gefrierfach bzw. – truhe gelten im Prinzip dieselben Regeln wie für den Eiskasten! Da ist es besonders wichtig, eine gute Ordnung zu halten. Frisches nach hinten, Älteres nach vorne. Es empfiehlt sich, die Dinge genau zu beschriften. Besonders das Einfrierdatum! Und das Fachl nicht zu vollstopfen, Tür immer nur kurz öffnen und ja nix Heißes reinstellen!

So schau ma mal, wo können wir noch Strom sparen. Ah ja, Licht abdrehn. Jetzt überhaupt, in der Früh dreht man das Licht auf, und wenn dann recht bald die Sonne die Beleuchtung übernimmt, vergisst man gern, dass ja noch das Licht brennt. Immer wieder mal ein Gang durch die Räume und nicht benötigte Lichtquellen einfach abdrehn, zahlt sich echt aus.

Nudeltipps

Ah kochen wollt ma noch!
Auch da gibt’s ein paar super Spartipps:
Topfdurchmesser immer so groß wie die Herdplatte. Aber das ist ja eh schon allgemein bekannt!
Wenn Sie aber z. B. Wasser zum Kochen bringen wollen: Wasser zuerst im Wasserkocher zum Kochen bringen und dann erst in den Topf. Und das Wasser nicht salzen, bevor es kocht. Gesalzenes Wasser hat einen höheren Siedepunkt als neutrales Wasser. Ich brauche also weit mehr Energie, um gesalzenes Wasser zum Kochen zu bringen! Also erst salzen, wenn die Nudeln etc. schon im Kochwasser sind. Schauns auch, dass der Topf immer mit einem Deckel verschlossen ist. Das braucht deutlich weniger Energie!
Apropos Nudeln: Noch ein paar Tipps von Hausfrau zu Hausfrau: Nie Öl ins Nudelwasser. Sinnlos. Öl ist leichter, schwimmt obenauf und wird einfach beim Abseihen weggeschüttet, vermischt sich also nicht mit den Nudeln. Nach dem Abseihen a bisserl a Butter dazu, das macht an Sinn. Auch bitte nie die Nudeln mit kaltem Wasser „abschrecken“. Was soll das bringen, außer dass die Nudeln kälter werden! Und die sollen ja dampfend auf den Tisch!
Denken Sie auch daran, wenn Sie nicht grad einen Gasherd haben, dass die handelsüblichen Ceranelektrofelder ganz schön lange nachglühen. Also vorausschauend kochen und rechtzeitig die Stromzufuhr unterbinden, das bringt schon was. Das gilt natürlich auch fürs Backrohr! Eh klar!

Wische wasche Wäsche

Mein Gott, mit Ihnen komm ich immer so ins Plaudern! Schon wieder so a langer Blog.
Dabei wollt ma ja auch noch übers Wäsche waschen reden:
Also hier, wie z. B. auch für den Geschirrspüler, gilt, dass man das Werkl erst anwerfen sollt, wenns wirklich voll ist. Es gibt ja schon so intelligente Waschmaschinen, die genau checken, wieviel Wäsche in der Trommel ist und die dann selbständig die Wasserzufuhr drosseln und dementsprechend auch den Energiebedarf senken. Für weniger Wasser brauch ich weniger Energie, um dieses zu erhitzen. Eh klar.
Aber in beiden Fällen, Geschirrspüler und Waschmaschine, und selbstverständlich auch Trockner, gilt, dass ein zu überfülltes Gerät auch wieder schlecht ist! Da könnts dann schon mal passieren, dass dann das Zeug schmutzig bleibt.

Und schaun’s, ob die ganz heiße Abteilung beim Säubern wirklich unbedingt notwendig ist. Manche Wäsche wird auch schon mit 30 Grad sauber. Dann nur mit 600 Umdrehungen schleudern, auf den Trockner verzichten und raus in den Garten damit. Den Rest erledigt Sonne und Wind. Und sie haben gleich mächtig gespart.
Auch beim Geschirr muss es nicht unbedingt brüllheiß sein, wenn Sie vor dem Einräumen die Messerl, Gaberl und Tellerl mit laufendem Wasser ein bisserl abspülen.

Luftgetrocknetes

Beim Gschirr braucht das Trocknen natürlich die meiste Energie.
Man hört auch deutlich, oder sieht’s eh an der Anzeige, wenn sich da das Gebläse einschaltet. Und jetzt der Trick: Wenn’s das Geschirr nicht dringend brauchen, unterbrechen sie den Trockenvorgang, stoppen sie die Maschine, machen das Türl auf und lassen sie das Gschirr (z.B. über Nacht) lufttrocknen. Dann vor dem Einräumen ein bisserl mit dem Gschirrtuch nachhelfen und fertig! Und wieder gespart!

Spülen mit solarwarmem Wasser

Bei Geschirrspüler und Waschmaschine kann der Häuselbauer überhaupt ganz schlau sein: Es gibt nämlich Geräte, wo man schon warmes Wasser in die Maschine einleiten kann. Das wäre natürlich bei z. B. einer ölbetriebenen Warmwasserbereitung energietechnischer Harakiri. Nicht so, wenn man z. B. solarwarmes Wasser in die Maschine leitet. Dann kostet das heiße Wasser an einem schönen Sonnentag ja (fast) nix. Fast… ja halt den Strom für das kleine Pumperl, das das heiße Wasser vom Dach runterpumpt. Sehr praktisch, kann ich Ihnen sagen. Allerdings ist bei der Waschmaschine Vorsicht geboten, da das heiße Wasser oft mit bis zu 100 Grad vom Dach kommt. Und ein mit 100 Grad Wasser gewaschenes Pulloverl wird nachher natürlich nicht mehr so gut passen.
Aber diese super Maschinen mengen dann einfach die nötige Menge kaltes Wasser dazu, und es passt auch wieder!
So, alles klar!
Und jetzt viel Spaß beim Strom sparen!

Servus bis zum nächsten Mal!

Und besuchts mich doch mal in einer Vorstellung. Im Juni spiel ich 14 Mal – sicher auch in der Nähe von Ihrem hoffentlich energieeffizienten Zuhause! Wann ich wo auftrete, seht ihr auf herbertsteinboeck.com oder tralala.cc

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