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Mach mal, Sonne

Mach mal, Sonne

So, jetzt ist endlich die Entscheidung gefallen: Ich lass mir eine Photovoltaikanlage bauen, und zwar von der Firma Nikko-Photovoltaik und Ihr werdet alle live dabei sein. Von der ersten Besprechung bis zur „Schlüsselübergabe“, von den ersten Kilowatt aus eigener Produktion bis zur Langzeitstudie, was bringt sowas in ein, zwei, zehn, hundert Jahren. Aber diesen letzten Blog muss dann wohl oder übel meine Tochter schreiben…bzw. ihre Tochter… oder so… 🙂

Wie die aufmerksamen Leser dieses Blogs sicher schon festgestellt haben, begann alles mit den diversen Messen. Ich hab mich dort von den verschiedenen Anbietern beraten lassen, Termine vereinbart, Preis-Leistung abgewogen und mich schließlich für die Firma Nikko-Photovoltaik entschieden.

Nur der Beste darf

Ausschlag gab dann letztendlich wohl auch, dass die Nikko-Leute von der Verknüpfung mit meinem Blog begeistert waren und mir versicherten, mich bei theoretischen und praktischen Gegebenheiten und Fragen meiner neuen Anlage zu unterstützen. Dass wir also quasi miteinander eine „Musteranlage mit begleitender Internetpräsenz“ errichten werden… na schau ma mal.

Die ersten gemeinsamen Hürden haben wir ja schon übersprungen. Nach dem ersten Beschnuppern bei der Wiener Häuslbauermesse und nach diversen Telefonaten war er dann da, der Herr Kahr, um mal die örtlichen Gegebenheiten zu erkunden, ob das bei meinen häuslichen Verhältnissen überhaupt geht, bzw, einmal zu evaluieren, ob das ganze Projekt bei mir überhaupt Sinn macht.
Lange Rede kurzer Sinn… es geht und es macht Sinn.
Meine Gegebenheiten sind sogar geradezu optimal und als langfristiger Stromeinsparungsfaktor macht es bei mir mehr als Sinn, ein paar Photovoltaikpaneelen aufs Dach zu pappen.
Mein Dach hat eine 45° Neigung und ist genau nach Süden ausgerichtet. Photovoltaikherz, was willst Du mehr. Und Platz ist auch noch genug am Dach… gleich neben der Solaranlage, die ich ja auf gar keinen Fall verlieren möchte.

Schräges Dach

Der liebe Herr Kahr hat das ganze Dach fotografiert und mit den neuen heutigen Computerprogrammen war es natürlich flugs berechnet, wo und wieviel m2 sich auf meinem Dach ausgehen.
Und da es sich bei der zu bauenden Anlage um eine „Aufdachanlage“ handelt, wird das ganze sehr unkompliziert auf die eh schon vorhandenen Dachsparren draufgehängt. Und der finale Kabelstrang dann entlang der Dachrinne rund ums Haus und runter vom Dach in einem eigenen Kabelschacht bis zum Zählerkasten geführt… und die einzige „Dreckarbeit“ wird also nur das Durchbohren von außen nach innen zum Zählerkasten… hat er gesagt, der Herr Kahr… na i bin gspannt.

Laut Berechnungen des Herrn Kahr aufgrund der Fotos von meinem Dach gehen also 19 Photovoltaikplatten auf mein Haus. Und das sollte wohl reichen und so aussehen (siehe Skizze).

Macht das Sinn?

Mein ungefährer Stromverbrauch pro Jahr beträgt so ca. 7.500 kWh (klingt natürlich ein bisserl viel für ein Einfamilienhaus, ist es auch, aber man darf nicht vergessen, dass da der Verbrauch der Wärmepumpe natürlich mitreinrennt)
Voraussichtlich wird’s eine Photovoltaikanlage mit 26 m2 mit einer zu erwartenden Leistung von ca. 4.000 kWh.

Im nächsten Blog erkläre ich Ihnen, dass es sehr wohl einen Sinn macht, wenn man bei einem Verbrauch von 7.500 kWh sich eine Anlage von ca. 4.000 kWh zulegt! Sagt der Herr Kahr!

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