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Klimafreundlich kochen: Eier mal anders genießen
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Klimafreundlich kochen: Eier mal anders genießen

In meinen letzten Beiträgen haben Sie erfahren, wie man im Haushalt Wasser sparen und die Heizkosten reduzieren kann. In meinem heutigen Blog-Beitrag erfahren Sie, wie man generell klimafreundlich kocht – und wie Sie Eier umweltfreundlich und besonders wohlschmeckend zubereiten können! Tipp: Propieren Sie das Rezept aus – Energiesparen kann ganz einfach sein und gut schmecken.

Wenn es um Kauf und Zubereitung von Lebensmitteln geht, gibt es einige praktische Tipps für einen klimafreundlichen Lebensstil:

  • Gemüse ist gesund, diese Erkenntnis hat sich mittlerweile in vielen Köpfen eingeprägt. Besonders klimafreundlich und gesund ist dabei biologisches, saisonales Gemüse aus der Region. In Österreich angebaut muss es keine weiten Transportwege vom Feld bis auf den Teller zurücklegen. Es verbraucht dadurch wenig CO2. Aufgrund der biologischen Anbauweise wird die Umwelt nicht mit Pestiziden und künstlichen Düngemittel vergiftet. Auch der Verzicht auf Tiefkühlgemüse lohnt sich: Die Konservierung verbraucht nämlich enorm viel Energie, sowohl während des Transports, im Supermarkt und zu Hause. Die Energiebilanz für ein Kilo gefrorenes Gemüse ist doppelt so hoch wie für ein Kilo frisches Gemüse.
  • Durch das Benutzen von Stofftragetaschen leistet man einen wertvollen Beitrag zur Vermeidung von Plastikmüll. Die Tragetaschen sind beliebig wiederverwendbar und belasten die Umwelt nicht.
  • Der Kauf von Lebensmitteln sollte mit Bedacht getätigt werden. Durch die entsprechende Lagerung kann man verhindern, dass man wertvolle Lebensmittel verderben lässt und entsorgen muss. In Europa entstehen jährlich pro Person rund 250 Kilogramm vermeidbare Lebensmittelabfälle. Weltweit geht so ein Drittel der gesamten Nahrungsmittelproduktion verloren. Die größten Verursacher von Lebensmittelabfällen sind die privaten Haushalte. Falsche Einkaufsplanung, ungeeignete Aufbewahrung oder die Verwechslung von Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum sind die häufigsten Gründe.
  • Beim Kochen lohnt es sich ebenfalls, die Art und Weise zu hinterfragen. Das Zubereiten von Speisen im Backofen verbraucht bis zu zehnmal mehr Energie als in der Pfanne. Der Grund: Im Backofen muss ein viel größeres Volumen erwärmt werden. Bei der Wahl von Topf oder Pfanne sollte diese auch immer an die Größe der Herdplatte angepasst werden, damit nicht unnötig Energie verschwendet wird. Auch der Einsatz von Isolierpfanne und Dampfkochtopf bei Speisen mit langen Garzeiten kann den Energieverbrauch um etwa die Hälfte reduzieren.

Es sind die kleinen Entscheidungen, die in Summe aber den Unterschied machen. Egal ob beim Wäsche waschen, beim Essen oder bei der Körperpflege, es gibt fast immer eine umweltfreundliche Alternative.

WWF Tipp: Eier mal anders kochen

Legen Sie die Eier in die Pfanne, geben Sie zwei Fingerbreit Wasser hinzu, setzen Sie den Deckel auf und kochen Sie das Wasser auf hoher Stufe bis der Siedepunkt erreicht ist. Nun können Sie die Herdplatte ausschalten und mit der Restwärme der Herdplatte fertig kochen. Lassen Sie für die nächsten 10-15 Minuten den Deckel auf der Pfanne und diese auf dem Herd. Auf der Induktions-Kochplatte muss die Methode wegen fehlender Restwärme angepasst werden. Dort lässt man die Eier nach dem Erreichen des Siedepunktes auf der tiefsten Stufe weiterköcheln. Diese Methode spart viel Energie und bereitet schmackhafte Eier zu.

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