Schadstoffe im Parkettboden? Es geht auch gesünder!

Schadstoffe im Parkettboden? Es geht auch gesünder!

Wohnen Sie Schadstoff-frei? Zumindest im Bezug auf Parkett-Böden lässt sich diese Frage relativ einfach beantworten – wenn man weiß, worauf man bei der Wahl des Bodens achten muss. Denn sogar Fußböden mit „grünem Mascherl“ können Schadstoffe und gesundheitsschädigende Substanzen beinhalten. Wer gesund wohnen will, wählt daher zertifizierte Böden.

Auf gute Luftqualität und ein gesundes Raumklima sollte man gerade zuhause nicht verzichten. Eine entscheidende Rolle kommt dabei Fußböden zu: Sie werden großflächig verlegt, sind meist mehr oder weniger „omnipräsent“ und haben daher einen entscheidenden Einfluss auf die Luftqualität und das Raumklima. Schadstoffe in Böden können Allergiker schwer belasten, aber auch bei allen anderen langfristig die Gesundheit beeinflussen. Stecken Reste von Biopestiziden im Fußboden des trauten Heims, kann das – zum Beispiel in Verbindung mit einer Fußbodenheizung – Emissionen freisetzen, die auf Dauer einfach nicht gesund sind.

Grünes Logo auf „ungesundem“ Produkt
Sucht man einen „gesunden“ Boden, ist man auf den ersten Blick schnell am Ziel: Sogar Billigstanbieter locken mit Schlagworten wie „gesund“ im Firmennamen. Naturnähe symbolisierende Bilder in grünen oder erdfarbenen Logos, Blätter, Sonnenstrahlen und Co suggerieren Konsumenten, dass sie es mit „gesunden“ Produkten zu tun zu haben. Leider ist das nicht immer der Fall. Daher sollte man auch bei verlockenden Preisen prüfen, was sich tatsächlich hinter dem „grünen Mascherl“ verbirgt. Auch Prädikate wie „allergikerfreundlich“ oder „schadstoffgeprüft“ sind mitunter mit Vorsicht zu genießen. So gibt es für Schadstoffe unterschiedliche Definitionen. Eines ist aber sonnenklar: „Schadstoffgeprüft“ heißt nicht Schadstoff-frei!

Wie komme ich zu einem wirklich gesunden Parkettboden?
Wer sicher sein will, dass er sein Zuhause oder das Büro mit einem gesundheitlich unbedenklichen Boden ausstattet, sollte auf die Zertifizierung achten. Der steirische Hersteller Weitzer hat sich als einziger Parketthersteller Europas der Prüfung durch „GREENGUARD“ unterzogen. Diese Zertifizierung garantiert, dass Weitzer 3-Schicht-Böden keine gesundheitsschädlichen Emissionen abgeben. In Kombination mit weichmacherfreien Klebstoffen bietet Weitzer Parkett für den Wohnbereich eine beruhigende Gesamtlösung. Neben der jüngst errungenen GREENGUARD GOLD-Zertifizierung ist Weitzer Parkett FSC- und PEFC-zertifiziert, mit dem Blauen Engel und Real Wood ausgezeichnet

Zertifikate für steirischen Parkettboden
Auch Admonter, ebenfalls ein heimischer Parkettbodenhersteller aus der Steiermark, lässt seine Produkte und Herstellungsverfahren regelmäßig von unabhängigen Institutionen untersuchen. Mehren Zertifikate zeigen, dass man sich mit Admonter-Böden eine „gesunde“ Lösung ins Haus holt: Sämtliche Admonter Böden sind emissionsgeprüft und vom DIBt bauaufsichtlich zugelassen. Mit dem CE-Kennzeichen belegt Admonter, dass alle Produkte den Sicherheits- und Gesundheitsrichtlinien des europäischen Wirtschaftsraums entsprechen. Das IBR-Gütesiegel, verliehen vom unabhängigen Institut für Baubiologie in Rosenheim, garantiert die gesundheitliche und ökologische Unbedenklichkeit der Admonter-Produkte. Das Holz für Admonter stammt aus Wäldern mit nachhaltiger Forstwirtschaft.

Weitere Informationen dazu, welcher Boden am besten zu Ihren individuellen gesundheitlichen Ansprüchen passt, erfahren Sie im persönlichen Beratungsgespräch in unserem Showroom (Zelinkagasse 10, 1010 Wien) oder per E-Mail.

4 Comments

  1. Niklas sagt:

    Weiß jemand wie sinnvoll das ist, wo doch heutzutage eine Wohnraumlüftung für permanente Frischluft sorgt, und alles was da rauskommt sofort absaugt?
    Die Zertifizierungen zahlt man schließlich auch mit.

  2. admin sagt:

    Wir haben Ihre Frage an die Experten weitergeleitet, die Beantwortung erfolgt in Kürze.
    Liebe Grüße
    Ihr Energie-Blog Team

  3. Christian Perger sagt:

    Hallo Niklas!

    Ein interessanter Gedanke – aber falls der Parkett Schadstoffe enthält und diese ständig abgibt, dann werden auch ständig Schadstoffe in der Luft sein, oder?

    Ich persönlich würde mich eher unwohl fühlen, wenn ich in meinen eigenen vier Wänden wissentlich Schadstoffen ausgesetzt bin – wo ich auf der anderen Seite keine Kosten und Mühen gescheut habe, um für ein gutes Raumklima zu sorgen. Klar Qualität kostet auch was – aber die Mehrkosten für einen gesundheitlich unbedenklichen Parkett-Boden sind im Vergleich zur Anschaffung einer kontrollierten Wohnraumlüftung eher gering.

    Im Blog-Post ist es uns vor allem auch darum gegangen, dass die Kunden eine bewusste Entscheidung treffen, ohne von den vielen grünen Mascherln geblendet zu werden, die mittlerweile überall draufhängen… 😉

    Schöne Grüße
    Christian Perger
    (Megaparkett.at)

  4. Markus Streif sagt:

    Hallo Christian!

    Erstens, ein großer Dank an dir für den wichtigen Artikel! Leider ist es so, dass viele Hersteller heutzutage durch ein grünes Logo oder tolle Produktbeschreibungen die Kunden verlocken, obwohl die Produkte gar nicht so gesund sind, wie sie beschrieben wurden. Das finde ich sehr schade und begehre nach mehr Transparenz und Ehrlichkeit. Soweit habe ich mit der Firma Rudda Erfahrung gehabt und finde, dass sie tatsächlich hochwertige Produkte anbieten. Die Firma ist aber eine der Ausnahmen in dieser Industrie, soweit mir bekannt ist.

    Bezüglich des Themas gesunde Produkte wollte ich dich noch fragen, ob es auch so einen Unterschied zwischen gesunden und ungesunden Holztüren gibt und ob ein Zertifikat wie das obengenannte den Herstellern verliehen wird?

    Freue mich auf deine Antwort!

    Liebe Grüße,
    Markus

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