Earth Hour: Die weltweit größte Aktion für den Klimaschutz

Earth Hour: Die weltweit größte Aktion für den Klimaschutz

Zum neunten Mal organisiert der WWF 2015 mit seinen Partnern die weltweite größte Aktion für den Klimaschutz – die Earth Hour. Dazu gehen am 28. März zwischen 20:30 und 21:30 die Lichter aus. Ich hoffe, dass sich heuer in Österreich wieder viele Menschen an der Aktion beteiligen und ein Statement für den Klimaschutz setzen.

© WWF Sean KELLANDMit einem neuen Rekord fand die Earth Hour vergangenes Jahr zum achten Mal statt: 7.000 Städte und Gemeinden in 162 Ländern nahmen teil. Bei unzähligen Wahrzeichen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten wurde die Beleuchtung abgedreht. Auch Österreich beteiligte sich wieder an der Aktion, in mehr als 20 Städten hieß es „Licht aus“. Bei mindestens 50 Wahrzeichen und Gebäuden in Wien und allen Landeshauptstädten wurden die bekanntesten Sehenswürdigkeiten verdunkelt. Auch österreichische Unternehmen und Konzerne schalteten die Lichter ihrer Gebäude ab und informierten Kunden über die „Earth Hour“. Wir hoffen, dass sich heuer in Österreich wieder so viele Menschen an der Aktion beteiligen und ein Statement für den Klimaschutz setzen.

Mit der heurigen Earth Hour will der WWF besonders auf die UN-Klimakonferenz in Paris (COP 21) als wichtige Station im Kampf gegen den Klimawandel hinweisen. Die Welt braucht dringend ein globales Abkommen für die langfristige, ambitionierte, faire und verbindliche Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase. Daran soll die Earth Hour heuer die Welt erinnern.

Verbesserung der Lebensbedingungen von Bauern und Fischern in Entwicklungsländern

Die Earth Hour geht auch heuer wieder über die reine „Licht-aus-Aktion“ hinaus. Zahlreiche Projekte rund um den Globus sollen aktiv zum Klimaschutz beitragen die Lebensbedingungen von Bauern und Fischern in Entwicklungsländern zu verbessern. In Kasachstan wurden letztes Jahr 17 Millionen Bäume gepflanzt. In Indien startete Earth Hour ein Unterrichtsprogramm in 15.000 Schulen, das Energie sparen und den ökologischen Fußabdruck reduzieren soll. In Nepal und Madagaskar werden umweltfreundliche Öfen für Gemeinden angeschafft um die Abholzung der Wälder zu verringern. In Russland werden fünf Naturschutzprojekte unterstützt. In Uganda werden auf 40 Hektar Bäume gepflanzt. Weitere Initiativen in mehreren Ländern setzten den Klimaschutz in die Praxis um.

Auch heuer werden wieder zahlreiche Klimaschutz-Projekte im Rahmen der Earth Hour organisiert. Mit der Botschaft an die Jugend, dass es noch nicht zu spät ist um die globale Erderwärmung aufzuhalten, konnten Tausende von Schulen erreicht werden. Persönlichkeiten wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Bundespräsident Heinz Fischer und mehrere Mitglieder der österreichischen Bundesregierung unterstützen die Aktion.

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