Energie-Blogger im Interview: „Heimat, Natur – ein Stück Paradies“

Energie-Blogger im Interview: „Heimat, Natur – ein Stück Paradies“

Energieblog.at-Autor und ORF-Star Karl Ploberger gibt im Interview Tipps für die energieeffiziente Gartenpflege im Herbst, spricht über Uhren – und über Christian Ludwig Attersee. Vom großen Künstler aus Plobergers Heimat gibt es jetzt nämlich eine exklusive Uhr zum s Bausparvertrag.

Was kann man in den nächsten Wochen tun, um seinen Garten energieeffizient und natürlich auf die neue Saison vorzubereiten?
Karl Ploberger: Eine warme Decke ist nicht nur für uns in den nächsten Wochen und Monaten wichtig und angenehm, auch für die Pflanzen ist die Mulchdecke von enormer Bedeutung. So wie es die Natur im Wald vorzeigt, machen wir es auch im Garten. Laub ist kein Abfall, sondern wird von den Rasenflächen, wo es unbedingt entfernt werden muss, mit dem Rasenmäher aufgesammelt und dabei gehäckselt. Die Laubdecke wird dann unter Bäumen, Hecken, auf Staudenbeeten und im Gemüsegarten aufgetragen. Das schützt vor starkem Frost und sorgt für einen raschen Neustart im kommenden Jahr.

Sie sind bekannt für tolle Garteneffekte, die man ohne viel Aufwand erreicht. Ihr diesbezüglicher Tipp für den Herbst?
Neben dem Herbstkisterl, das auch jetzt noch mit Chrysanthemen, Cyclamen, Eriken und Gräsern für Farbtupfer sorgt, denke ich jetzt vor allem an den Frühling: Es ist höchste Zeit Blumenzwiebel zu setzen, die dann ab Februar blühen. Meine Favoriten: kleinblütige Narzissen der Sorte „Thalia“.

Sie wohnen am Attersee. Was bedeutet diese Gegend für Sie, was gefällt Ihnen daran?
Ich liebe die Vielfältigkeit der Landschaft rund um „den schönsten See“ Österreichs. Gerade im heurigen Sommer hat er gezeigt  was er kann: Türkisblau in Trinkwasserqualität war er für mich in diesem Jahr der Mittelpunkt für einen Großteil meines Urlaubs. Einzigartig ist die Kulisse: Blick man in Richtung Süden, dann ist der See von hohen Bergen begrenzt. Richtung Westen sind es saftig grüne Wiesen. Die schönsten Momente für Wanderungen gibt es für mich im Mai und Juni, wenn die vielen Obstbäume blühen.

Was ist der Attersee für Sie?
Heimat, Natur – ganz einfach ein Stück vom Paradies, das für viele ein Urlaubsziel, für mich aber mein Wohnort ist. Ein Privileg, das ich mir auch immer wieder vor Augen halte, wenn Millionen Menschen vor Krieg und Terror fliehen müssen.

Sie sehen den Attersee ja vom Arbeitszimmer aus – ein guter Blick, eine Inspirationsquelle?
Ja, es ist tatsächlich so. ich schreibe sehr viel für Tageszeitungen, Magazine, Manuskripte für die TV- und Radio-Sendungen und öffne dann oft die Fenster und Blicke auf die Berge, die im zeitigen Frühjahr noch schneebedeckt sind, während es direkt unter mit im Garten schon herrlich blüht.

Sie sammeln Pendeluhren. Wie viele haben Sie in etwa?
Sammeln ist vielleicht übertrieben, aber ich liebe Uhren mit einem Pendel und einem regelmäßigen Glockenschlag. Ich kann gar nicht genau sagen wie viele es sind, die alle immer am Samstag von mir aufgezogen werden, aber bei knapp zehn liegt man richtig. Manche sind bereits professionell restauriert, aber keine ist überaus wertvoll. Alle aber sind von Omas und Opas und somit, so sag ich mit immer, geht ihr Leben bei mir im Haus weiter, quasi im Pendelschlag.

Gehen die Pendeluhren, die gemeinsam an einer Wand hängen, wirklich immer alle gleich, wie das ein Gerücht besagt?
Da hab ich jetzt etwas dazugelernt, aber ich hab die Uhren in allen Räumen verteilt. Wenn es sich einmal ergibt, werde ich aber den Test machen und auf den gleichen Takt achten.

Was gefällt Ihnen an Uhren?
Dass immer und überall die Zeit für – oder manchmal gegen – uns tickt ist mir als Radio- und TV-Mann bewusst. Sie ist ein Teil meines Lebens. Und jeder weiß: es gibt Zeitspannen, die endlos wirken und andere, die wie im Flug vergehen. Während ich diese Zeilen schreibe, haben gerade zwei Uhren die volle Stunde geschlagen. Nie gleichzeitig, es hat jede ihr Eigenleben.

Sind Sie ein „intelligent fauler“ Gärtner, um mehr Zeit zu haben, den Garten zu genießen?
Ja so ist es, aber mir geht’s weniger um die Zeit, als um die Natur. Wenn ich „mit“ und nicht „gegen“ die Natur gärtnere, dann spare ich mir Mühe und Zeit, ermögliche aber gleichzeitig auch die Tieren in meinem Garten Unterschlupf zu finden. Die schönsten Momente sind für mich, wenn am späteren Abend der Igel seine Runde dreht und sich durch den Garten schnaubt.

Nochmals Attersee, diesmal der Künstler Christian Ludwig. Kennen Sie ihn, sind Sie ihm begegnet? Wie hat er da auf Sie gewirkt?
Ich kenne ich, schätze auch seine Arbeit, hatte aber leider noch nicht die Gelegenheit ihn zu treffen. Gerade in letzter Zeit hat er aber in einigen Interviews oftmals Bezug auf die Attersee Region genommen. Seine Beobachtungen decken sich mit meinen – es wird wie auch anderswo nicht menschengerecht, sondern bloß ertragsoptimiert gebaut. Hier sollte rasch ein Umdenken einsetzen, ehe zu viel an Land und Boden zerstört wird.

Schätzen Sie seine Arbeit?
Ja. Ich denke er hat einen ganz hohen Stellenwert, seine Ausstellungen die von Zeit zu Zeit in der Region stattfinden, sind immer gut besucht. In der Galerie Zwach hab ich zuletzt eine Ausstellung von ihm besucht.

Welche TV-Highlights mit Ihnen stehen in nächster Zeit auf dem Programm?
Neben den traditionellen „Natur im Garten“-Sendungen mit vielen herrlichen Gartenportraits gibt es diesmal gleich eine Serie von neuen Gartenreise-Reportagen. Darunter am 20. Dezember „Die geheimen Gärten von Venedig“.

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