Mit Kuhmist und Sonne zu Energieeffekten

Mit Kuhmist und Sonne zu Energieeffekten

Ich heiße Simon, bin aber nicht verwandt mit dem Minikraftwerk „simon“ für den Balkon. Trotzdem interessiert mich als junger Pongauer die Frage Alternativstrom brennend. Wir haben nämlich auf unserem Bauernhof eine Biogasanlage mit Solarteilen am Tennendach, damit die Güllegrube aufgeheizt wird – und bei 40 Grad in der „Sulinggrube“ läuft unsere Biogasstromerzeugung besonders gut. Und ist im Winter besonders effektiv.

Mit der überschüssigen Wärme wärmen wir das Schwimmbad. Das ist besonders toll – denn mit Sonne und Kuhscheiße gibt’s so den dreifachen Effekt: die Jauche gibt den Ammoniak für die Gaserzeugung und damit die Betreibung der Biogasproduktion ab und der Ammoniak geht nicht mehr schädlich in die Atmosphäre, via Biogasmotor kommt der Strom in das Netz und liefert im Nebeneffekt Wärme für das Warmwasser für Haus und Bad. Das finde ich #superexemplarischsolarig#!

Opas Biogas-Solar-Kombi
Ja da gäbe es schon noch einiges zu berichten von der Biogas-Solar-Kombi-Energiegewinnung, die mein Opa Simon Illmer als Landwirt und Bauer von unserem Mitterdielhof in Pfarrwerfen selbst ertüftelt und aufgebaut hat. Das Biogas läuft glaube ich schon länger als ich alt bin und ist dann eben immer verbessert worden. Konkret läuft sie – so sagt Opa – seit 22 Jahren und die Wärme aus der Sonnenenergie kam ein paar Jahre später dazu. Seit damals ist das Ganze vor allem im Winter viel effektiver.

Wie das System im Detail funktioniert, erfahrt Ihr in meinem nächsten Beitrag.

Inzwischen viele Grüße aus Pfarrwerfen!

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