Das finde ich #superexemplarischsolarig#!

Das finde ich #superexemplarischsolarig#!

Im Bild der Mitterdielhof unserer Familie. Rechts beim Stall der Gasturm, am Tennendach die Sonnenkollektoren und beim Stall im Untergrund die Jauchegrube. Der Biogasmotor ist in einem eigenen Raum im Wirtschaftsgebäude.

Ich heiße Simon, wir haben einen Bauernhof & Biomilch-Betrieb im Pongau. Und betreiben dort auch eine Biogasanlage mit Solarteilen am Tennendach, damit die Güllegrube aufgeheizt wird. In meinem letzten Beitrag habe ich euch diese Biogasanlage mit Solarteilen am Tennendach schon vorgestellt. Heute gibt es weitere Details.

Bildlich das Zusammenwirken der Anlagen entsprechend vorzustellen ist eher schwieriger, weil z.B. die Kollektoren ja ganz hoch oben am Tennendach in der Schräglage der Dachziegel  montiert sind, die Wärmeleitung von der Solaranlage in die Jauchegrube auch verdeckt sind und die Biogaserzeugung in der Sulinggrube isoliert und völlig abgedeckt abläuft, was ja auch aus Sicherheitsgründen einleuchtet.

Biogas-Motor
Der Biogasmotor, ist einfach ein früherer PKW-Motor. Wenn er läuft, erzeugt er Strom. Einziges wirklich sichtbares Bauwerk für die Biogaserzeugung ist der Biogasturm in dem ein Sack hängt, in dem das Gas zum Strommotor geleitet wird. Die Restwärme wird über eine Leitung ins Haus geleitet. Seit heuer haben wir auch die Möglichkeit, diese auch im Zuge der Schwimmbadwasser-Aufwärmung einzusetzen.

Die „coole“ Sache
Also  bleibt die „coole“ Sache: Kuhfladen und den Urin der Rinder in Zusammenarbeit mit der Sonne zu Energie zu machen. Sonne ist das ganze Jahr wirksam, auch wenn sie hinter Wolken wirkt, Kuhmist an und für sich auch. Nur: Wir sind ein Biomilchbetrieb, deshalb sind unsere Kühe 150 Tage im Jahr auf der Weide, und da landen dann Kuhfladen und Urin nicht in der Jauchegrube beim Stall. Da gibt es dann weniger Gas, genauso wie bis Anfang November die gesamte Jauche auf die Felder ausgebracht wird, damit dann im Winter wieder Platz für die neue Ladung ist. Bis Weihnachten läuft‘s dann mit der Biogasanlage wieder volle Tube. Und wetten wir: Unsere Suling stinkt nicht!

Energie-Blog-Leser & Blogger Simon Steger mit seinem Opa Simon Illmer beim Brunnen vor dem Kälberstalleingang.

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