Mein energieautarkes Wochenendhaus

Mein energieautarkes Wochenendhaus

Unabhängigkeit ist Freiheit. Mein Wochenendhaus im Weinviertel versorgt sich vollständig mit eigener Wärme, Strom, Wasser vom Brunnen. Mit einem einfachen Trick erhöhe ich die Energie-Effizienz.

Ich denke, dass noch immer die wenigsten Menschen wissen, dass wir bereits alle Technologien haben, um unsere Energie komplett abgasfrei und ausfallssicher selbst produzieren zu können. Die Ausfallssicherheit wird ja immer wichtiger in Zeiten, wo Hacker Stromnetze landesweit lahmlegen können (z.B. in der Ukraine zu Jahresbeginn).

Finanziell amortisiert

Mein energieautarkes Wochenendhaus ist ein gemütlicher Rückzugsort – und räumt auch mit dem Vorurteil auf, dass Erneuerbare Energie teuer ist. Bei mir hat sich die Anlage vom ersten Tag weg finanziell amortisiert, da ich mir den tausende Euro teuren Stromanschluss erspart habe. Ich erzeuge die gesamt Energie selbst. Strom, sogar für die Wasserpumpe oder den Rasenmäher, durch Photovoltaik und eine Batterie, komplett ohne Netzanschluss an das öffentliche Netz.

Trick für mehr Energie-Effizienz

Ein Trick, um die Effizienz zu erhöhen, war der Einbau eines Gleichstromkreises und die Installation von möglichst vielen Gleichstromgeräten. Elektronik läuft sowieso grundsätzlich auf Gleichstrom, also Handys, Computer usw. Aber auch die Beleuchtung ist ja mittlerweile durch Gleichstrom am effizientesten realisierbar – Stichwort LEDs, die ja mit Gleichstrom betrieben werden. Dadurch werden viele Umwandlungsverluste eingespart. Diesen Trick hab’ ich von Energieautarkie-Pionier Franz Spreitz, meinem Vorbild. Er lebt ganzjährig energie-autark im Waldviertel.

Energieautark kochen wie früher

Die Wärme und Energie zum Kochen kommt per Holzofen mit dem Holz aus dem eigenen Garten. Das Wasser stammt aus dem eigenen Brunnen und wird – wie erwähnt – mit Solarenergie hochgepumpt. Auch der Strom der Umgebung zB. für die Gemeindebeleuchtung kommt zu 100% aus Erneuerbaren Energien, da mein Haus direkt mit dem Blick auf die fleißig produzierenden Windräder ausgerichtet ist und Strom bekanntlich den kürzesten Weg zum Verbraucher nimmt.

Noch einiges zu tun…

Es ist aber natürlich noch einiges zu tun, da ich das Haus ja renoviere. Und ich will auch den nächsten Schritt zu noch mehr Autarkie machen: Und zwar, in dem ich mich am Wochenende hauptsächlich bis ausschließlich von frischen Lebensmitteln aus dem eigenen Garten ernähre. Ob und wie das gelingt – ich halte Sie auf dem Laufenden.

1 Kommentar

  1. Alexander sagt:

    Hallo Lukas,

    klingt spannend. Was sagst du zu dem Konzept von Tesla, der komplette Solardächer auf Basis von Solarschindeln mit Garantie auf „Lebenszeit“ anbieten möchte?

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