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Großer Auftritt für Mini-Pflanzen

Großer Auftritt für Mini-Pflanzen

Heute verrate ich Pflegetipps für kleine Zimmer-Pflanzen. Plus: Wo sich Weihnachtssterne wohlfühlen, welche Pflanzen im Bad gut gedeihen.


Mini-Pflanzen brauchen kaum Platz, bringen Natur und Farbenvielfalt in unsere Zimmer. Ob als Tischdekoration am Schreibtisch, oder als grüner Blickpunkt im Badezimmer oder Schlafzimmer. Wenn es draußen grau und nebelig wird sind die kleinen Töpfchen gefragt.

Die Auswahl wird immer größer: Ob Bergpalme im Zwergenformat oder Philodendron, ob Ficus Benjamin als Mini oder ein Efeu-Gnom – sie alle sind in den Töpfchen mit nur vier Zentimeter Durchmesser zu bekommen.

 

Pflege-Tipps

Was alle diese Kleinen gemeinsam haben: Sie sind genügsam, müssen nur regelmäßig gewässert werden. Wobei die Wasser-Zufuhr bei den Kleinen nicht unbedingt mit der Zimmer-Gießkanne erledigt werden sollte: Am besten ist es, wenn man die Pflanzen für kurze Zeit in lauwarmes Wasser taucht, abtropfen lässt und wieder in den kleinen Übertopf stellt. Besonders achten sollte man darauf, dass kein Wasser im Übertopf stehen bleibt, das kann nämlich zu Fäulnis führen.

Für Bad und Schlafzimmer

Oft werde ich gefragt, welche Mini-Pflanze und welche etwas größeren Pflanzen in Haus oder Wohnung wohin passen. Weihnachtssterne und Birkenfeigen fühlen sich zum Beispiel im kühlen Schlafzimmer wohl. Auf Tischen vor großen, lichtexponierten Fenstern – Schreibtische sind zum Beispiel oft so aufgestellt – leben lichtliebende Pflanzen wie Orchideen, Palmlilien oder Kakteen richtig auf. Im Badezimmer, wo Temperaturen und Luftfeuchtigkeit meist höher als im Rest des Hauses sind, fühlen sich zum Beispiel Bromelien, Orchideen und Farne wohl.

Hier finden Sie fünf Tipps, wie man die kleinen Pflanzen am besten pflegt:

  1. Tauchen, statt gießen: Wer die kleinen Töpfe alle 3 – 4 Tage für eine halbe Minute in lauwarmes Wasser taucht und das überschüssige Wasser ablaufen lässt, tut schon das wesentlichste. Gelegentlich können Sie auch etwas Dünger in das Wasserbad geben.
  2. Möglichst hell aufstellen: Der weit vom Fenster entfernte Wohnzimmertisch ist nicht ideal. Direkte Sonne sollte man aber meiden.
  3. Untersetzer oder Übertöpfe – da kann jeder wählen. Wichtig ist, dass kein Wasser länger als eine halbe Stunde zurück bleibt.
  4. Nicht direkt über dem Heizkörper aufstellen. Ist es schon für „normale“ Zimmerpflanzen ein Problem mit der trockenen Hitze zu Recht zu kommen, so werden die „Kleinen“ an diesen Standorten zu Dörrpflanzen.
  5. Nach zwei, drei Monaten in größere Töpfe setzen – nur so werden die Jungpflanzen, die sie eigentlich sind, zu erwachsenen Gewächsen.

 

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