So blüht der Weihnachtsstern bis Ostern

So blüht der Weihnachtsstern bis Ostern

Zimmerpflanzen sind im Winter ein beliebtes Geschenk & Deko-Element. Mit der richtigen Pflege leben und blühen Weihnachtsstern & Co viel länger. Hier einige Tipps.

Christrose

Die Christrose ist in den letzten Jahren extrem beliebt geworden. Was viele jedoch nicht wissen: Die Christrose ist eigentlich keine Zimmerpflanze und überlebt nur kurze Zeit im beheizten Zimmer. Idealerweise wird die Pflanze als Deko am Weihnachtstisch verwendet und wandert danach vors Haus. Denn für diese Pflanze gilt: So schnell wie möglich ins Kühle stellen.

Weihnachtskaktus

Der Weihnachtskaktus ist eine jener Retro-Pflanzen, die sich wieder großer Beliebtheit erfreut. Um diese Pflanze möglichst lange bewundern zu können, empfiehlt es sich einen hellen, aber nicht allzu sonnigen Platz zu wählen. Außerdem bis September regelmäßig befeuchten. Anschließend auf einen kühleren Platz umsiedeln und nur ganz wenig befeuchten. So setzt er wieder Blüten an.

Weihnachtsstern

Folgende drei Regeln sind einzuhalten, damit der Weihnachtsstern bis Ostern blüht: Normale Zimmertemperatur, keine kalte Zugluft und wöchentlich düngen. Im Frühjahr zurückschneiden und ab Mai ins Freie stellen. Steht er ab Herbst in einem Zimmer ohne Kunstlicht, kann man sich zu Weihnachten wieder über einen blühenden Weihnachtsstern freuen.

Orchidee

Die Phalaenopsis gelten mittlerweile als die robustesten Zimmerpflanzen, weil sie mit den hohen Temperaturen in den Wohnräumen besonders gut umgehen können. Am besten entwickeln sich die Orchideen, wenn sie einmal wöchentlich in einen Topf mit lauwarmen Wasser getaucht werden (idealerweise wird dabei Wasser vom Erdäpfelkochen verwendet). Danach gut ablaufen lassen und das war’s!

Amaryllis

Die mächtigen Blüten der Amaryllis werden speziell in der Weihnachtszeit gerne verschenkt. Was einige jedoch nicht wissen: Diese Pflanze ist keine Wegwerfplanze. Sobald das Abblühen beginnt, wöchentlich düngen und regelmäßig gießen. Die Blätter belassen und erst ab September trocken halten und kühl stellen. Im nächsten Dezember bzw. Jänner blüht die Amaryllis dann erneut.

Kamelie

Die Kamelie ist wohl als die Mimose unter den Weihnachtsblumen zu bezeichnen. Obwohl es verlockend ist, die Pflanze mit den herrlichen Blüten im Zimmer aufzustellen, hat es die Kamelie doch lieber sehr kühl. Im Winter fühlt sie sich bei Temperaturen um 12 Grad am wohlsten. Außerdem kalkfreies Wasser zum Gießen verwenden und ab dem Abblühen mit dem Düngen begonnen. Ab März sollte die Kamelie ins Freie.

Azaleen

Ebenfalls eine sehr beliebte Weihnachtsblume. Neue Sorten der Azaleen sind etwas weniger wärmeempfindlich, doch grundsätzlich gilt: Steht diese Pflanze an einem kühlen Standort, gibt es wochenlang Blüten. Immer ausreichend gießen, ein wenig düngen und ab Frostende in den Halbschatten ins Freie stellen. Kommt die Azaleen im November wieder ins Haus, blüht sie erneut.

>> zur Website von Biogärtner Karl Ploberger

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