Was ich schon immer über Passivhäuser wissen wollte

Was ich schon immer über Passivhäuser wissen wollte

Ganz aktuell, weil grad erst passiert: Vorletztes Wochenende war die 21. Internationale Passivhausmesse plus -tagung. Und ich war dort!

Und die Conclusio: Ich weiß, dass ich nichts weiß….das aber dafür ganz genau! Aber dazu sind ja solche Veranstaltungen da, dass man seinen Horizont erweitert, dass man dazulernt und dass man nur so staunt, was alles geht, und was diese Passivhausidee für ein großartiger Gedanke ist!

Wau-Effekt

Und es war eine gewaltige Veranstaltung. Der Ort des Wiener Messegeländes war gut gewählt, und obwohl viel los war, fühlte man sich nie ge-, ein- oder bedrängt.
Zuerst einmal ein paar Zahlen der Veranstaltung:

  • über 1.200 Kongressteilnehmer
  • aus mindestens 60 Nationen
  • insgesamt 52 Veranstaltung und Side-Events mit in Summe rund 4.000 Teilnehmer und Besucher

Wau, gell?
Außerdem gab’s noch in der Mittagspause ein herrliches Buffet…(aber das nur so nebenbei… :-))
Außerdem war das Programm sehr interessant und selbst wenn man an nicht allen Vorträgen teilnehmen konnte, so gabs einen ca. 800 Seiten dicken Tagungsband, wo alle Inhalte der diversen Vorträge minutiös zum Nachlesen aufbereitet waren.
Was ich (quasi als Laie) von den Vorträgen mitgenommen habe, war, dass man nicht nur Neubauten als Passivhäuser gestalten kann, sondern dass auch alte Gebäude, ob groß, ob klein auf den neuesten Passivhausstand gebracht werden können.

Voll verpackt!

Ist ja quasi auch logisch, weil die Vorgaben eigentlich die gleichen sind…je besser ich das Gebäude einpacke, dämme, ob neu, ob alt, desto weniger Energie um zu wärmen, um zu lüften, um zu kühlen muss ich dem Gebäude zuführen und desto weniger Energie braucht das ganze Ding. Da komm ich dann schon mal mit einer Wärmepumpe, betrieben von einer Fotovoltaikanlage, fast autark aus…und kann womöglich noch Strom ins Netz speisen!

Passivhaus-Schwimmbad

Da wurden ja Projekte vorgestellt, wo ganze Schwimmbäder in Passivhausmanier erbaut wurden…aber keine Minipools sondern für diverse Hotels gigantische Indoorpoolanlagen…Fantastisch.
Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass man sich beim Passivhausgedanken bei Neubauten schon ein bisserl leichter tut!

Sanierung berechnen

Bei Sanierungsvorhaben gibt es halt so viele Dinge, die unvorhersehbar sind und wo das ganze dann schon ins Geld geht…dort noch ein verstecktes Kältebrückerl, da noch eine schwer dämmbare Loggia…und da rennt halt dann schon der Taxameter!
Da muss man dann schon mit Kosten von 750,- bis 1.250,- / m2, wenn man es g`scheit machen will, rechnen!
Trotzdem sollte man auch bei einem Sanierungsvorhaben zuerst mit dem Architekten des Vertrauens reden, ob nicht doch ein Umbau auf Passivhausstandart sinnvoll und leistbar wäre….und dessen bin ich mir sicher: Dort wird es in Zukunft hingehen…und zwar mit Riesenschritten!

Wenn auch Sie Interesse haben, dann einfach reinschau’n bei passivhaus-austria.org
(Übrigens der Herr Chef Leitung Passivhaus Austria Hr. Ing Günter Lang ist ein ganz ein Lieber…und sehr sehr bemüht!)

Wer noch was betreffs Passivhaustagung 2017 wissen will…bitte schön, hier der Link: passivhaustagung.de
Liebe Grüße und einen sonnigen Frühling!

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