Noch mehr Sonne nutzen: Die Ökostromtarifförderung

Noch mehr Sonne nutzen: Die Ökostromtarifförderung

Wussten Sie, dass es für PV-Anlagen, die größer als 5kWp sind, eine Ökostromtarifförderung gibt? Ich nicht. Zumindest bis vor kurzem.

Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind. Die Förderung ist mit einem Budget von 8 Millionen Euro begrenzt und immer sehr schnell vergriffen. Innerhalb von ein paar Minuten ist der Topf meistens leer. Wer eine entsprechend große Photovoltaik-Anlage hat bzw. seine bestehende Anlage erweitern möchte, sollte sich diese Förderung wenn möglich sichern, es rechnet sich.

Gut vorbereitet

Ich lasse mir schon mal einen Kostenvoranschlag für die Erweiterung meiner Anlage machen. Derzeit haben wir zwar bereits 5 kWp – aber wir hätten gerne mehr Photovoltaikfläche, und die Förderung wäre bei der Erweiterung sehr hilfreich. Ich behalte die Entwicklungen rund um diese Förderung im Auge – und ich gebe via energieblog.at Bescheid, sobald es nähere Infos zum Start der Förderung gibt.

Was schon bekannt ist

Wichtig ist, dass die Anlage nicht freistehend errichtet wird, sondern auf bzw. an einem Gebäude montiert ist. Die Ökostromtarifförderung kann nicht mit einer Klimafonds-Förderung kombiniert werden. Die Tarife werden jährlich festgelegt.

Große Anlage kostet nicht die Welt

Da sich am PV-Anlagenmarkt viel tut und die Anlagen keine „Häuser“ mehr kosten, kann sich eine größere Anlage auch für Leute rentieren, die einfach mehr Dachfläche haben – oder einen erhöhten Stromverbrauch, weil sie zum Beispiel einen kleinen Betrieb, ein Mehrgenerationenhaus, oder – so wie mein Mann und ich – eine Landwirtschaft haben. Wir produzieren Wein. Und seit einigen Jahren auch Strom, und zwar für die Beleuchtung und Kühlung im Betrieb. Das machen wir schon zu einem guten Teil mit Sonnenstrom. Diesen Anteil möchten wir weiter erhöhen.

Sonnenstrom speichern?

Ob zusätzlich eine Sonnenbatterie angeschafft werden sollte, muss gründlich überlegt werden. Diese Speicher sind noch relativ teuer und zahlen sich meist nur aus, wenn auch in der Nacht ein erhöhter Stromverbrauch besteht – etwa wegen einem Schwimmbad, Brunnen oder Elektroauto,…

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