Sommergefühle: Radfahren mit Sonnenstrom

Sommergefühle: Radfahren mit Sonnenstrom

Die Sonne scheint, es grünt die Au, die Blumen blühen um die Wette – und mein Körper sagt: Hinaus in die Natur, weg mit dem Winterspeck! Und genau das werde ich tun! Wo steht es denn nur, mein heiß geliebtes E-Bike…. da ist es jaaaaa

Sonnenstrom fürs Fahrrad

Und auch in diesem Jahr: Cool schaut es aus, das schnittige blaue Teil!
Vorschriftsmäßig hab ich ja den Akku halb aufgeladen an einem trockenen Ort (nicht am Radl) aufbewahrt, und siehe da, der Akku hat kaum an Leistung verloren! Bravo!
Und da die Sonne scheint, schließe ich den Akku gleich mal ans Stromnetz an, dass meine Photovoltaikanlage gleich mal zeigen kann, was sie so drauf hat und wie sie gratis den Akku wieder voll auflädt.
Ein echt gutes Gefühl, wenn die Sonne dann letztendlich mein Radl, oh welch ein Genuss, vorantreibt.

Rad-Wartung

Bremsen überprüfen, wenn nötig nachspannen, die Kette und alle Bautenzüge betätigen und überprüfen und gegebenenfalls neu ölen und gängig machen, den Reifendruck kontrollieren und vermittels Kompressor wieder aufpumpen (kann man an jeder Tankstelle erledigen. Man muss nicht mühsam händisch pumpen).
Dann noch schaun, ob die Gurten am Helm eh korrekt sitzen und gespannt sind. Ja ja, vielleicht ist ja der Schädel über den Winter geschrumpft oder gewachsen…wie auch immer, fest muss er sitzen, der Helm, sonst bringt die ganze Übung nix!
Und für die Feinspitze, das Radl natürlich vom Staub des Winters befreien und einfach das Radl gründlich putzen!

Auf an Kaffee

So, der Akku ist geladen, die Sonne scheint noch immer, also nichts wie rauf auf den Bock und rein in`s Vergnügen.
Ja, das gute alte Gefühl bei der ersten Ausfahrt, dass der Hintern nach den ersten 100 Metern schon so weh tut, als wäre man heute schon am Großglockner gewesen…aber auch das weiß ich: Das vergeht im Laufe der Saison.
Einmal Tulln retour, mal so zum Aufwärmen für heuer!
Verstärkung Stufe 2 (von 4 möglichen) und los geht`s!
Ein perfektes Gefühl, wie der kleine Elektromotor jeden Tritt unterstützt. Man fliegt geradezu über den Treppelweg der Donau entlang stromaufwärts.
Man merkt, wie nicht nur die Maschine arbeitet, sondern wie auch die Maschine Mensch schuftet. Spätestens nach Kilometer 5 bin ich schweißgebadet…herrlich.
Absolut nicht wahr, dass man sich mit einem E-Bike nicht genau so schinden kann wie ohne.
Und in Null komma nix bin ich schon in Tulln am Hauptplatz. Ein schnelles Glas Wasser und ein guter Kaffee in der Sonne und schon geht es wieder stromabwärts.
Diesmal mit Rückenwind und leicht bergab. Daher genügt die Unterstützungsstufe 1, und mit 30 km/h fliege ich der Staustufe Greifenstein entgegen!
Ein wahrer Genuss, mein E-Bike…na ja eh auch schon wieder 1 Jahr alt, wie doch die Zeit vergeht!
Völlig außer Atem und erschöpft wieder daheim. Aber glücklich und zufrieden!
Yes! Die Saison hat begonnen.
Der Akku nach ca. 40 Kilometer auch kaum gefordert bzw. nur um 20% weniger.
Jawoll, so hat das einen Sinn!
Also dann auf-wieder-biken, Euer Herbert

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Verwandte Artikel