Umbau leicht gemacht: Dämmen, oder nicht dämmen?

Umbau leicht gemacht: Dämmen, oder nicht dämmen?

Wieder zurück zu meinem Umbauhäuschen! Seit meinem diesbezüglichen letzten Blog ist einiges passiert. Und es ist schwerer als man denkt, um für so einen Umbau wirklich alles zu optimieren.

Mittlerweile waren 2 Architekten da, ein Baumeister und der Profi der Fa. Velux betreffs Dachflächenfenster und Tageslichtspots. Und nächste Woche kommt der Bauphysiker! Und ich kann mal gleich verraten: Mit dem Dämmen wird es leider nix werden.
Trotzdem werde ich möglichst viel grüne Gedanken einbringen!
I´ll do my best….versprochen!

Der Fachmann

Zuerst war der Herr Dipling. Jochen Pyka hier, seines Zeichens Architekt!
Ein toller Mann, ein tolles Büro, einfach ein Profi!
Nach Durchsicht der Gegebenheiten kam er zu dem Schluss, dass eine Dämmung effektiv nix bringen wird. Alles in Bezug auf Kosten-Nutzen!
Wie bereits im letzten Blog beschrieben, kommt eine Außendämmung nicht in Frage, weil sonst das gesamte Erscheinungsbild des Hauses zerstört wäre.
Also Innendämmung. Da gibt’s aber die verschiedensten Möglichkeiten:
Fixe Platten, Schüttungen oder flexible Dämmstoffe.
Da gibt’s natürlich wieder eine Unzahl von Materialien:

Fixe Dämmplatten:

Schüttungen zum Auffüllen von vorgesetzten Hohlwänden bzw. zum Anwerfen oder Aufspritzen als feuchte Mischung:

Flexible Dämmstoffe, die einer Unterstützung durch Streckmetall- oder Hohlwandkonstruktionen bedürfen:

Und noch vieles mehr!

Auch mal „Nein“ sagen

Soweit die Infos vom Fachmann, soweit die Infos von Wikipedia!
So, und jetzt zu meiner konkreten Situation, zur Sinnhaftigkeit in meinem Falle: Das würde bedeuten, dass, welche Version man auch immer verwendet, im ganzen Haus kein Stein auf dem anderen bleibt, weil jede Außenwand bearbeitet werden müsste, man die Wandanschlüsse im gesamten Decken- und Bodenbereich so machen müsste, dass man jeden Boden quasi rausreißen müsste, weil man ja bis zum Boden dämmen müsste…..und überhaupt.
Also Großbaustelle und zusätzliche Kosten, Kosten, Kosten.
Also einfach nicht rentabel. Da könnten dann frühestens meine Urenkerln mir auf die Schulter klopfen und sagen: „Bravo Uropi! Schlau gemacht, noch 2 Generationen und das ganze hat sich volle amortisiert!“
Außerdem würde man in jedem Raum mindestens 10 cm pro Wand Innenraum verlieren…also daher die Conclusio:
Innendämmung leider NEIN!
Diese Erkenntnis hat natürlich weitreichende Folgen: Daher kann man eigentlich auch eine (ausschließliche) Wärmepumpe als Wärmequelle vergessen, weil die zu erwartende Vorlauftemperatur einfach zu niedrig sein würde.
(Muss ich mir wenigstens nicht überlegen, ob eine Wasser-Wasser- oder eine Luft-Wasser- oder eine Sole-Wasser-Wärmepumpe…ein Pyrrhussieg)
Aber immerhin, eine Entscheidung ist gefallen….weitere Entscheidungen im nächsten Blog!

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