Klimaanlagen: Es geht auch mit wenig Energieverbrauch

Klimaanlagen: Es geht auch mit wenig Energieverbrauch

Nicht nur gefühlt werden die Sommer in Österreich immer heißer. Die Wetteraufzeichnungen der letzten Jahre untermauern, dass in unseren Breiten ein Rekordsommer den nächsten jagt, Hitzeperioden immer länger werden. Wenn der Ventilator in den Sommermonaten nicht mehr ausreicht, um den Aufenthalt in Wohnungen, Büros und Geschäften erträglich zu machen, überlegen viele, sich eine Klimaanlage anzuschaffen.

Genauer Blick auf das Energieeffizienzlabel ist Pflicht

Wer tatsächlich mit dem Gedanken spielt sich ein Klimagerät anzuschaffen, sollte in jedem Fall einen kühlen Kopf bewahren und sich zuvor Rat beim Profi holen.
Früher als enorme Energiefresser verschrien, hat sich in Sachen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit in den letzten Jahren einiges getan. Trotzdem sollte beim Kauf einer Klimanlage der Energieverbrauch zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehören!

Klimaanlagen sind wie andere Haushaltsgeräte in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Hier zeigt sich schnell wie energieeffizient ein Gerät wirklich arbeitet. Moderne Klimageräte sollten für den Kühlbetrieb eine A+++ Einstufung haben.

Split Klimaanlagen besser als Mobile Kleingeräte

Kleine, mobile Klimageräte sind zwar recht günstig in der Anschaffung und lassen sich unkompliziert und leicht aufstellen, der Stromverbrauch dieser Anlagen ist aber tatsächlich noch immer recht hoch. Mobile Geräte sollte man daher eigentlich nur einsetzen, wenn wirklich nur an sehr wenigen Tagen gezielt kleinere Räume gekühlt werden sollen.

Energietechnisch deutlich besser schneiden fix installiere Klimaanlagen ab. Hier sind die einmaligen Kosten zwar höher, langfristig zahlt sich diese Investition aber aus. Split-Klimaanlagen mit einer Außen- sowie einer Inneneinheit, schaffen bei relativ geringem Energiebedarf eine gute Kühlleistung.

Weil moderne Split-Klimaanlagen, die nach dem Wärmepumpen Prinzip arbeiten, nicht nur kühlen, sondern auch heizen können, gibt es bei der Auszeichnung von Klimageräten die Besonderheit zwei verschiedener, saisonaler Energieeffizienz-Angaben:
Die SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) Angabe gibt an, wie die Leistung der Anlage im Kühlbetrieb in den Sommermonaten einzustufen ist, der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) Wert zeigt, wie wirtschaftlich das Gerät im Heizmodus arbeitet.
Diese saisonalen Energieeffizienzangaben ziehen nicht nur den Modus (Heizen oder Kühlen) sondern auch das regionale Klima in die Berechnung des Wirkungsgrads und der Energieeffizienz mit ein.

Korrekte Kühllastberechnung

Damit eine Klimaanlage dann aber wirklich effizient arbeiten kann, kommt es auch auf die räumlichen Gegebenheiten an.
Um sicherzustellen, dass eine Klimaanlage zwar genügend Leistung für ein angenehmes Raumklima hat, aber gleichzeitig auch energieeffizient arbeitet, muss die korrekte Kühllast berechnet werden. In deren Berechnung fließen solche Dinge ein, wie Raumgröße, Fensterflächen, Gebäudeisolierung oder die Anzahl der Personen, die sich im Normalfall im Raum aufhalten.

Damit eine Klimaanlage dann tatsächlich für Wohlfühlklima sorgt und nicht zum energietechnischen Alptraum wird, sollte ein Fachmann nicht nur die Montage übernehmen, sondern schon bei der Planung und Auswahl der Anlage mit an Bord sein. Weiterführende Informationen gibt es auch unter https://zwei.at/.

1 Kommentar

  1. Ein sehr informativer Beitrag, danke! Bis jetzt hatte ich im Sommer nur solche kleine Geräte weil ich dachte, dass es da keinen Unterschied in dem Stromverbrauch zwischen den und „richtigen“ Klimaanlage gibt. Muss nun was neues für den nächsten Sommer besorgen!
    LG Sophie

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