Zeit für eine Öko-Terrasse: Diese Beläge sind klasse!

Zeit für eine Öko-Terrasse: Diese Beläge sind klasse!

Meine Terrasse ist im Sommer mein „zweites Wohnzimmer“. Höchste Zeit, ihr einen neuen, ökologischen und nachhaltigen Belag zu verpassen.

Grillen auf der Terrasse: Sommer, Sonne – und ein „Speu“ im zarten Kinderfuß. Autsch! Da ist meinem dreijährigen Sohn Moritz für ein paar Minuten sogar das knusprige Käsekrainer wurst. Seine Tränen spülen einen Wunsch aus den Tiefen meines Unterbewusstseins auf die vorderen Plätze meiner ToDo-Liste: Ich sollte den guten, alten Lärchenholz-Boden unserer Terrasse (siehe Foto) wohl definitiv noch heuer, und nicht „irgendwann“ durch einen neuen Öko-Belag ersetzen. Nichts gegen Lärchenholz, der Boden hat uns fast 10 Jahre lang treue Dienste geleistet. Aber gerade im Bereich des Terrassenbelags hat sich seither enorm viel getan.

Hochwertiges heimisches Holz

Thermo-Esche etwa ist eine hochwertige, heimische Alternative zu harten Tropen-Holzarten. Bei über 200 Grad „gebacken“, erhält es einen exquisiten, dunkelbraunen Farbton, wird dadurch zudem viel wetterbeständiger und langlebiger. Was der schöne Begriff „Nachhaltigkeit“ in der Praxis bedeutet, sieht man ja gerade auf der Terrasse gut: Beläge von minderer Qualität kann man nach ein paar Jahren vergessen. Hochwertige Lösungen halten länger, und können einfach mehr. Bei der Thermo-Esche etwa gibt’s nach der Veredelung so gut wie nie Risse und Splitterungen, die Wasseraufnahmefähigkeit ist verringert – ideal also auch für Pooleinfassungen. Die bei uns gegebenen starken klimatischen Schwankungen sind für die Thermo-Esche kein Problem. Rekordhitze, und einige Monate danach Minusgrade, Schnee und Eis – eine Thermo-Eschen-Terrasse hält das ohne 15 bis 25 Jahre lang zu splittern aus.

Gute Ökobilanz?

Den Kindern zuliebe sollte man nicht nur ein möglichst „speu“- also spanfreies Material wählen, sondern auch auf die Ökobilanz schauen. Holz mit dem FSC (Forest Stewardship Council-Gütesiegel stammt garantiert nicht aus Raubbau, sondern fördert sozial- und umweltverträgliche Waldwirtschaft. PEFC wiederum ist ein internationales System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Die Abkürzung bedeutet „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“, also „Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen“. Über 70% der österreichischen Waldfläche sind bereits PEFC zertifiziert (www.pefc.at). Weitere Infos zum Thema „nachhaltige Böden“ habe ich in einem früheren Beitrag beschrieben.

Auch WPC kann sehr ökologisch sein!

Wer einen ökologisch vernünftigen Boden will, hat nicht nur Hölzer aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung zu Auswahl. WPC-Terrassendielen können ebenfalls bis zu 100% ökologisch sein. Das Kürzel steht für Wood-Plastic-Composite. WPC-Dielen bestehen aus einer thermoplastisch verarbeiteten Mischung aus Biomaterialen (z.B. Holzfasern oder Holzmehl) und Kunststoff und verbinden die Vorteile beider Werkstoffe: Nachhaltigkeit, lange Lebensdauer, Null Splitterentwicklung. WPC zählt zur Gruppe der Biowerkstoffe, per Definition muss der Naturstoffanteil bei mindestens 20% liegen, meist liegt der Holzanteil jedoch bei mindestens 50%. Immer mehr Hersteller setzen dazu Kunststoffe aus recyceltem Plastik ein. Und das macht ökologisch absolut Sinn: Etwa 4,9 Milliarden Tonnen Plastikmüll liegt laut Forschern in Deponien oder der Natur, viel davon landet im Meer. Da ist es wohl besser, ich nutze einen Teil davon als recyceltes Material für meinen neuen Terrassenboden. Oder wird es doch heimische Thermo-Esche? Darüber werde ich bei einem Glas Wein nachdenken. Auf der Terrasse natürlich, gibt im Sommer zuhause ja fast nichts Schöneres als so ein lauschiges Platzerl…;-)

Weitere Informationen dazu, welcher nachhaltig produzierte Terrassenbelag am besten zu Ihren Ansprüchen passt, erfahren Sie im persönlichen Beratungsgespräch in unserem Showroom (Zelinkagasse 10, 1010 Wien) oder auf unserer Homepage.

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