Watch like an Egyptian: Dach auf, Sonne rein

Watch like an Egyptian: Dach auf, Sonne rein

Wie bringt man Sonnenlicht in einen fensterlosen Raum? Geht genial einfach, das wussten schon die alten Ägypter.

Wir wissen es ja eigentlich schon seit den alten Ägyptern. Was glauben Sie denn, wie hätten die denn sonst ihre Gräber ganz innen, ganz tief im Berg im Finstern bemalen können. Taschenlampe war ja noch nicht erfunden. LED erst recht nicht – und als Strom gab es nur den Nil.
Also haben sie mittels eines vergleichsweise einfachen Spiegelsystems das Sonnenlicht von außen nach innen in die Grabhöhle umgeleitet, quasi gespiegelt. Ums Eck, ums Eck und wieder ums Eck. Einfach und doch genial!
In der Nacht war dann Pause, weil ja selbst im alten Ägypten da keine Sonne schien, logisch. Heute übrigens auch nicht….
Und ich hab jetzt auch so was voll Ägyptisches: Einen Tageslichtspot von Velux. Also eigentlich 3.
Und das haben die Jungs von der Firma Rois in der zweiten Tageshälfte meiner „Ich-bring-mal-Licht-ins-Haus-Baustelle“ montiert.
(Für alle, die meine letzten 2 Blogs „Wieder mal die Sonne“ und „Lass die Sonne rein!“ gelesen haben, die kennen sich aus… 🙂 )

Dach auf, Sonne rein

Die Aufgabenstellung war, Tageslicht in einen komplett finsteren Raum zu zaubern.
Wie Ihr auf Foto 1 sehen könnt, war da mit einem Velux-Fenster nicht viel auszurichten: Einfach zu wenig Platz dafür!
Der Raum war wirklich echt finster…sehr fad.
Aber dann!

Zuerst wird einmal möglichst hoch am First, damit das Sonnenlicht dann auch möglichst steil in den Raum fallen kann, das Dach geöffnet, sprich die Dachziegel entfernt. Dann wird die Lattung soweit aufgesäbelt und der Rest wieder ordentlich verstrebt, bis ein annähernd quadratisches Loch entsteht. Anschließend wird dann von innen festgelegt, wo die Spots in den Raum scheinen sollen.

Guck in die Luft

Jetzt kommt das nächste Loch! In die Decke wird nun ein kreisrunder Kreis 🙂 reingeschnitten. Und wie ihr sehen könnt, annähernd staubfrei. Einer schneidet, einer saugt. (Und der Rest schaut zu… 🙂 )
Und so wie in meinem Falle alles mal drei. Also 3 X Loch ins Dach und 3 X Loch in die Decke.

Und wie ihr seht, kann man nun schon mal von Loch innen durch Loch außen in den Himmel gucken…dieser wird in diesem Falle vom Herr Rois persönlich verdunkelt.
So, das Erste und Schlimmste wäre also auch in diesem Falle schon wieder geschafft…. und wie gesagt relativ staubfrei und hurtig, hurtig, hurtig.
So, und jetzt gibt’s mal eine Kaffeepause!
Bis gleich!

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