Wie Elektrounternehmen wachsen

Wie Elektrounternehmen wachsen

Klein- und Mittelbetriebe montieren Solar- und Photovoltaikanlagen, warten unsere Wärmepumpen und Biomasseanlagen, und helfen auch mit „smarter“ Technik beim Energie sparen.

Ende 2017 wurde eine Online Umfrage unter 2.500 deutschen und österreichischen Elektrikern gestartet. Die Klein- und Mittelbetriebe gaben darin Auskünfte über ihr Dienstleistungs- und Produktangebot, ihre Marketingtools, Wachstumsziele – und wo sie die größten Hindernisse für ihr Unternehmenswachstum sehen.

Baustein der Energiewende

Die Ergebnisse der Umfrage sollten die größten Wachstumshürden und Marktineffizienzen für Elektriker, die einen wesentlichen Baustein der Energiewende darstellen, aufzeigen.
Die meisten Befragten bieten nämlich die für die Energiewende elementare Umwelt- und Energietechnik an, zu der auch das Thema E-Mobilität gehört. Außerdem verfügen viele der Elektrounternehmen über essenzielles Know-How beim Thema Energieeffizienz bzw. Smart Home.

Marketingkanäle für Elektrounternehmen

Blueberry Power ging der Frage nach, mit welchen Marketingaktivitäten die ElektrounternehmerInnen ihre KundInnen erreichen, und wie sie ihre Unternehmensumsätze steigern.

Mund-zu-Mund-Empfehlungen

Beim Offlinemarketing sind vor allem das Word-of-mouth-Marketing, also Empfehlungen zufriedener KundInnen, aktive Referenzeinhebungen, viel Kundenkontakt, Kunden werben Kunden-Aktionen, usw. wichtig. Neben einem starken Außendienst und intensiven Vertriebspartnerschaften werben die ElektrounternehmerInnen vor allem über Katalogsendungen an Kunden, Postwurfsendungen, PR-Berichte und Fachartikel in Printmedien.

Websites und soziale Medien für kleine Betriebe

Im weniger ausgeprägten Onlinemarketing zählt für die Befragten vor allem der Internetauftritt durch die eigene Webseite, durch Blogbeiträge und durch Soziale Medien. Einige haben bereits Newsletter-Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Webinare in ihr Marketing integriert.

Zwei Hürden für Unternehmenswachstum

Personell stehen viele Elektrobetriebe vor Schwierigkeiten, MitarbeiterInnen für den Betrieb zu finden: Personal- und Facharbeitermangel, Probleme bei der Personalbeschaffung und fehlender Nachwuchs im Elektrohandwerk sind Wachstumsbremsen für die Branche. Die zweite große Hürde sehen die Befragten in der Effizienz von Vertrieb und Marketing: So wünschten sich rund 30% der TeilnehmerInnen ein „Effektiveres Marketing“, 27,5% „Niedrigere Werbekosten“. Kombiniert wünschten sich fast 50% „Mehr Kunden“ bzw. „Mehr Leads“ (23%).

Fazit

Elektriker in Deutschland und Österreich treiben die Energiewende voran, klagen aber über starke Hürden bei der Umsetzung ihrer Unternehmensaufgaben und damit bei ihrem Wachstum. Ein Trend hin zu neuen Online-Marketing-Aktivitäten zeichnet sich ab. Außerdem sehen viele UnternehmerInnen die Notwendigkeit, die Arbeitsplätze in ihren Unternehmen attraktiver für ihre BewerberInnen zu machen, um Talente für das Elektrohandwerk zu begeistern.

Der gesamte Bericht kann hier downgeloaded werden.

2 Comments

  1. Klodo sagt:

    2016 hatten wir keine Handwerkerkosten. 2017 waren die Gewerke Elektriker, Maler, Dachdecker und Fensterbauer für Renovierungsarbeiten am Haus bei uns. Kosten für Lohn, Fahrten und Maschinen: Elektiker 550€ Maler 1880€ Dachdecker 12646€ Fenster und Türen montieren und abdichten 490€ Summe= 15566€ Wir dürfen 1200€ Handwerkerkosten im Jahr anrechnen. Frage: Kann ich in den Folgejahren 2018 bis . die Ausgaben von 2017 anrechnen oder verfällt der Aufwand von 14366€ 2018 haben wir warscheinlich wieder Handwerker beschäftigt oder aber auch nicht. Mit freundlichen Grüßen

  2. Christoph sagt:

    Offline Marketing ist für kleinere regionale Unternehmen sicherlich wichtig und auch richtig so. In der heutigen Zeit, und in Zukunft noch stärker, wird keiner mehr ohne Online Marketing auskommen denk ich.
    Überhaupt dann wenn sich ein Kleinunternehmen zukunftsorientiert präsentieren will.

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