Energie-Talk am Grill: Besuch bei Starkoch Didi Maier

Energie-Talk am Grill: Besuch bei Starkoch Didi Maier

Stehen Zwei mit Bier in der Hand beim Griller, lassen sich alle möglichen Fragen erörtern. Zum Beispiel: Was für eine Speise wär‘ dein Leben? Didi Maier, Haubenkoch und „Kochgigant“ auf Puls4, antwortet: „Mein Leben ist oft ein Ratatouille, viele bunte Zutaten gemischt. Manchmal ist es ein schönes Filet.“ Wir schauen in die Glut, es dauert nicht lange, bis Didi Maier über die Natur spricht. „Richtige Köche lieben die Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft.“

„Respekt vor Lebensmitteln und der Natur“

Der 34-Jährige lernte u.a. im Betrieb seiner Eltern – Mutter Johanna Maier wurde als erste österreichische Köchin mit Vier Hauben sowie zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet – das Kochen auf höchstem Niveau. 2014 startete er mit dem Didilicious seine „Solokarriere“, 2015 eröffnete er Didi Maier: THE BAKERY, ebenfalls im Europark Salzburg. Jetzt ist Didi Maier auch als Teamchef & Coach bei der Puls4-Show „Kochgiganten“ zu sehen. Während er trotz vollem Terminkalender für Gattin Christina, die Söhne Simon (6), Jonas (4) und für mich auf seiner Terrasse ein vorzügliches Surf & Turf grillt, wirkt er Tiefen-entspannt. Maier gilt als Perfektionist und Sunnyboy in Personalunion. Was ihn auf die Palme bringt? „Fehlender Respekt vor Lebensmitteln und der Natur.“

„Kleines Wunder“: Wasser- statt Atomkraft

Schwimmen und Bergsteigen sind Lieblingshobbys des Filzmoosers, der starke Naturbezug hat auch mit Energie-Gewinnung zu tun: „Mein Vater hat vor über 20 Jahren in Filzmoos ein Wasserkraftwerk gebaut. Wir haben viel darüber gesprochen, warum uns das lieber ist, als etwa Energie aus einem Atomkraftwerk.“ Schöner Nebeneffekt: Das Putzen der Einlaufstäbe, ein „guter Ausgleich“ zur Arbeit im Restaurant. „Du fährst dort hin, nimmst dir einen Rechen, machst die Einlaufstäbe sauber, dann rinnt das Wasser wieder schön durch. Ich hab‘ mir fast jedes Mal gedacht: eigentlich ist es ein kleines Wunder, das man nur durch das Durchlaufen des Wassers sauberen Strom produzieren kann.“

„Weil ich das clever finde“

Heute gibt es viele Möglichkeiten, saubere Energie selbst herzustellen. Im neuen Haus werden Didi und Christina Maier eine Photovoltaik-Anlage installieren, und auch eine thermische Solaranlage. „Nicht nur wegen dem Umweltschutz, sondern auch, weil ich das clever finde.“

TIPP: Auf der neuen tele-StarApp gibt es Videos zum Grillen mit Didi Maier!

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