Pflanzen – fit für den Klimawandel

Pflanzen – fit für den Klimawandel

Der Klimawandel ist Realität, das merkt man auch in unseren Gärten: Pflanzen werden immer durstiger, Obst und Gemüse reifen teils wesentlich früher. Auf energieblog.at beschäftigen wir uns mit Maßnahmen, die helfen, die Umwelt zu schützen, Energie zu sparen, den Klimawandel hinauszuzögern. Heute zeige ich euch, wie man seinen Garten für den Klimawandel „fit“ macht.

„Natur im Garten“

Für meine ORF-Sendung „Natur im Garten“ habe ich Thomas Amersberger besucht. Der gebürtige Welser hat nahe dem ungarischen Sopron einen 4000 m² großen Garten angelegt – bestückt mit Pflanzen, die sich auch bei hohen Temperaturen wohl fühlen: Palmen, Yucca, Oliven, Feigen und hunderte trockenheitsverträgliche Stauden und Kräuter. Der extrem fruchtbare Boden hat das Potential für gewaltige Ernten – wenn man gewaltig bewässert. Das will Thomas Amersberger aber nicht, er will lieber nachhaltig und ressourcenschonend garteln.

Alternative zum Gießen

Also schlägt er dem Klimawandel mit Kiesbeeten ein Schnippchen. Dazu musste er mit Freunden „Tonnen von Schotter schaufeln“, wie er mir erzählt hat. Es hat sich gelohnt: Amersberger hat Inselbeet um Inselbeet aus Kies aufgeschüttet und zu experimentieren begonnen. Und er hat bald erkannt: Die Kälte im Winter ist bei trockenheitsverträglichen mediterranen Pflanzen nicht das große Problem. Kritisch wird es für die Pflanzen, wenn Staunässe dazu kommt.

Global Gardening – Die Vielfalt der Welt im eigenen Garten

Diese und weitere Erkenntnisse hat er in dem Buch „Global Gardening – Die Vielfalt der Welt im eigenen Garten“ niedergeschrieben. Sein Freund Christoph Böhler hat fotografiert.

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