Ich steh‘ auf Öl!

Ich steh‘ auf Öl!

Ich setze seit einigen Jahren verstärkt auf Öl. Billig ist das zwar nicht, aber ich steh einfach drauf. Die Rede ist hier nicht von Heizöl, sondern von Bio-Olivenöl. Das gibt es bald mit einem Schuss Photovoltaik-Power.

Würzig-grasig in der Nase, scharf-bitter im Mund: Das preisgekröntes Olivenöl der Gebrüder Chiavalon aus Istrien schmeckt ziemlich anders, als die übliche Supermarkt-Ware. Wär sonst auch eine Enttäuschung gewesen.

Die italienische (!) Olivenöl-„Bibel“ FLOS OLEI kürte Istrien 2018 zum dritten Mal in Folge zur weltbesten Olivenölregion. Zu den herausragenden istrischen Produzenten zählen Sandi und Tedi Chiavalon (Tedi ist am Foto links zu sehen). Deren bislang vorwiegend der Spitzengastronomie vorbehaltenen Öle gibt es jetzt auch für Privatkunden in Österreich und Deutschland.

Mit Vanille und Schokolade

Als Blogger hab‘ ich das Privileg, mit Tedi Chiavalon ein bisschen über Olivenöl zu plauschen. Wie isst er sein Olivenöl am liebsten? „Bei mir zuhause steht die Flasche Olivenöl griffbereit neben der Wasserflasche und der Weinflasche. Wir verwenden Olivenöl zu allen Speisen“, erzählt Tedi. „Ich liebe es auf allen Arten von gekochtem oder gegrilltem Gemüse, ebenso auf einem Steak.“ Sein Geheim-Tipp: „Versuch‘ Olivenöl auf Vanille-Eis und dunklen Schokolade-Keksen. Alle werden dir zujubeln, weil du so ein toller Koch bist.“

Sonne nutzen

In den nächsten Wochen beginnt er mit dem Bau einer PV-Anlage, erzählt Tedi. „Wir haben hier soviel Sonne, das wollen wir nutzen. Wir sind ein Bio-Betrieb, da gehört saubere Energie dazu.“ In der ersten Ausbauphase wird eine 11.7 KW PV-Anlage errichtet, in den nächsten Jahren soll die Leistung – auch dank EU-Fördermitteln – verdoppelt werden. Letzte Frage: Woran erkennt man gutes Extra Virgin Bio-Olivenöl? „Leider werden viele Öle am Markt zu unrecht als „Extra Virgin“ angeboten“, sagt Tedi Chiavalon. Um echtes, natürliches „Extra Virgin“ Olivenöl von weniger hochwertigen Ölen unterscheiden zu können, müsse man riechen und kosten. „Wenn es würzig-grasig in der Nase, scharf-bitter im Mund schmeckt, ist es gut.“ Alles klar!

>> weitere Infos

Bezugsquelle: Döllerers Genusswelten und Weinhandelshaus

1 Kommentar

  1. Sonnenfreund sagt:

    Photovoltaik sollte auch eingesetzt werden, finde ich, wenn die Möglichkeit dazu besteht. Weiter so!

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