Herbert Steinböck
Ätsch! Saubere Energie und arge Autos

Ätsch! Saubere Energie und arge Autos

Es gibt ja so viel zu feiern! Ich bin sechzig Jahre alt geworden, ich feiere mein 25-jähriges Bühnenjubiläum! Ich schreib gerade diesen, meinen 125-sten Blog! Und ich hab ein aktives Ökobewusstsein seit 25 Jahren! Auf, lasst uns feiern! Warum der Blog trotzdem „Ätsch“ heißt…da müsst Ihr schon weiterlesen.

Ein Grund zum Feiern

Mensch, hat sich schon viel getan in meinem Leben!
Und aus diesem Anlass habe ich mir zu meinem 60-er ein neues Soloprogramm „geschenkt“! Ja, da bin ich großzügig! Ausgepackt wird das „Geburtstagspackerl“…das Programm heißt übrigens „Ätsch“ (und wenn Sie wissen wollen, wieso, dann klicken Sie auf www.ätsch.at) …ab 29.10.2018 im Casanova Wien. Und da lass ich natürlich auch meine ganzen energieeffizienzsteigernden Maßnahmen „humoristisch“ Revue passieren.

Die erste diesbezügliche Aktion waren in meinem damals, eben vor 25 Jahren, neu gekauften alten Haus neue Fenster! Und die sind heut noch wie damals fast wie neu. Holzfenster, die dämmen, die den Straßenlärm abhalten und die nach wie vor sehr hübsch von innen und außen anzuschauen sind! (Ein herzliches Dankeschön heute noch an die Fa. Wibmer Martin aus Matrei!!!)

Seitdem wurde beim Häuschen der Dachboden ausgebaut, samt perfekter Dämmung, lässigen Velux-Dachflächenfenstern und Specksteinofen. Das Haus wurde ordentlich 23-zentimetrig gedämmt. Am Dach prangen eine Photovoltaik- und eine Solaranlage.
Und im Winter wärmt mich… und das Haus …meine sehr geschätzte Wärmepumpe!
Ökoherz was willst du mehr.
Jetzt fehlt nur noch ein Windradl am Dachgiebel und ein E-Auto.

Klein aber fein

Apropos Auto. Mein erstes Auto, besser gesagt das erste Auto der Familie Steinböck, war im Jahre 1958 ein Puch 500. Ja, so alt bin ich schon! Was für ein Auto!
Kostenpunkt 23.000,- Schilling….ich helf Ihnen: ca. 1.650,- Euro (Das ist heute eine Tankfüllung von einem Hummer)
Dafür gab`s aber stolze 16 PS!
Daher musste der Wagen natürlich möglichst leicht sein! Und es gelang: Dieses Geschoß wog nur 450 kg. Zwei bsoffene Waldviertler konnten den locker auf den Gehsteig stellen…hau ruck…aber nicht mehr lange…siehe unten.
Man konnte aber auch leicht leicht sein, weil man ja auch alles Unnötige wegließ! Sehr schlau!

Keine Extras

Man suchte damals vergeblich nach Kopfstützen, Sicherheitsgurten und ABS, ja man begnügte sich sogar mit nur einem Außenspiegel! Gott sei Dank eh links. Es gab keine Klimaanlage, keine Servolenkung und kein synchronisiertes Getriebe. Und noch lange keine Abgaswerte …..alles zu schwer, und halt auch noch nicht erfunden.
Aber er fuhr! Und wie! Oft sogar 80km/h! Bergab mit Rückenwind!
Meist zur Oma ins Waldviertel!
Und da ja der Rostschutz auch noch nicht erfunden war, und die Winter, also die Zeit zwischen September und Mai, im Waldviertel rau, kalt und feucht sind, und die Straßen gesalzt wurden, als müsste man das Tote Meer jenseits des Manhartsberges verlagern, kam es wie es kommen musste: Die Puch`sche Bodenplatte glich über kurz oder lang einem Schweizer Käse! Heute würde man halt ein neues Auto kaufen. Aber nicht damals, nicht mein Vater!

Grube in Omas Garten

Er hob in Omas Garten eine Grube aus, Puch drauf, Baueisen angeschweißt, das ganze verschalt und ausbetoniert. Kein Schmäh!
Ein Puch 500 Beton deluxe mit einem Leergewicht von nunmehr 1,5 Tonnen. Da haben`s aber jetzt g´schaut, die 2 bsoffenen Waldviertler!
Und der Wagen fuhr noch viele Jahre…halt mit Betonbodenplatte.
Seitdem steh ich einfach auf schwere Wagen!

Und wenn Ihnen fad ist, dann kommens vorbei und feierns mit mir meinen 60-er und mein neues Programm! www.ätsch.at
Ich tät mich freuen…

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